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Betriebliche Gesundheitsförderung

Rückenschmerzen – ein Gesundheitsproblem

• Vier von fünf Erwachsene plagen mindestens einmal im Jahr Rückenschmerzen
• direkte Krankheitskosten (KK, PKV)
• Indirekte Kosten: Ausfall an Produktivität oder verminderte Erwerbsfähigkeit
• Rückenschmerzen verursachen inzwischen jährlich einen Schaden von knapp 9 Milliarden Euro allein durch Produktionsausfälle

 

Zivilisation-Feind unseres Rückens

• sitzende Tätigkeiten
• Bildschirmarbeit
• mangelnde Bewegung
• Fehlernährung
• Psychosoziale Faktoren (z.B. Depressionen, unsicherer Arbeitsplatz)

 

Häufigkeit von Rückenschmerzen

 

Häufegkeit Rückenbeschwerden

 

Formen des Rückenschmerzes

 

Formen Rückenschmerzen

 

Mit wenig Aufwand – Gesundheit zur Gewohnheit machen!

•Gesundheit erreicht man bei körperlichsportlichen Aktivitäten allerdings nicht automatisch.
•Effekte, die die Gesundheit verbessern, sind in hohem Maße abhängig von der Qualität und Nachhaltigkeit der Aktivitäten.
•Wichtig dabei: die Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen und das richtige Maß der Belastung.

 

Ansatz zur Vermeidung oder Verringerung von Rückenproblemen

1. Bewegung und Training stärkt die Rückenmuskulatur, erhöht die Flexibilität des Rumpfes und verbessert die Ausdauer.
2. Die Blutversorgung spinaler Muskeln und Gelenke sowie die „Ernährung“ der Bandscheiben werden verbessert, damit wird der Entstehung von „Defekten“ vorgebeugt.

3. Bewegung verbessert die Stimmung und beeinflusst dabei die Schmerzwahrnehmung zum Positiven

 

Rückenprävention und Rückenschulen

• Rückenschulen zur Vorbeugung von Rückenschmerzen (Erfolg: weniger Krankschreibungen wurden registriert)
• die Zusammenarbeit zwischen Medizinsystem und Betrieb sollte intensiviert werden. (besseres Verständnis der Entstehungsbedingungen)

 

Entscheidend sind:

•Prävention
•bedarfsgerechte Leistungsangebote
•zielgerichtete Versorgungsgestaltung und
•deren Finanzierung

 

Betriebliche Gesundheitsförderung ist Führungsaufgabe

• Gesundheitsförderung ist immer dann erfolgreich und entfaltet nachhaltige Wirkung, wenn ihre Maßnahmen auf strukturelle Änderungen in den genannten Feldern zielen dauerhaft miteinander verknüpft und systematisch durchgeführt werden.
• Therapeutische Maßnahmen, die die Eigenverantwortung fördern, sind daher zu bevorzugen (z.B. die physiotherapeutische Behandlung funktioneller Probleme mit der Anleitung zu eigenverantwortlichem Muskeltraining und rückengerechter Bewegung für nachhaltiger anzusehen als das isolierte Setzen von Spritzen, das die fehlende und falsche Bewegung der Patienten nicht beseitigen kann.

 

Haben Sie Interesse an einem individuellen Angebot? Jacqueline Naumann steht für Sie gerne zur Verfügung.

 

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